Rating 2017

Es wurden die Geschäfts­berichte aller Unternehmen bewertet, die im Swiss Performance Index SPI vertreten waren. Die Liste wurde um weitere, zum Teil nicht kotierte Firmen ergänzt, so dass die 50 umsatzstärksten Unternehmen der Schweiz, die 25 Banken mit der höchsten Bilanzsumme und die 15 Versicherungen mit den gemäss finma höchsten versicherungstechnischen Erträgen im Rating berücksichtigt wurden. Insgesamt umfasste das Rating 2017 234 Unternehmen. Dieses Sample wurde von insgesamt drei Jurys bewertet. Erstens durch die Value-Reporting-Jury unter der Leitung von Prof. Dr. Alexander F. Wagner, Institut für Banking und Finance, Universität Zürich, welche das Value Reporting sowohl in den gedruckten Geschäftsberichten als auch in den entsprechenden Internet­auftritten der Unternehmen bewertete. Zweitens bewertete die ­Design-Jury unter der Leitung von Jonas Voegeli, Zürcher Hochschule der Künste, das Design (Print und Online). Aus dem Gesamtranking dieser beiden Jurys resultierten die 12 bestrangierten Geschäfts­berichte (Print und Online). Aus dieser bestimmte anschliessend die zehnköpfige Schlussjury, die neben Vertretern aus der Value-­Reporting- und der Design-Jury aus weiteren, in der Praxis tätigen Spezialisten bestand, die drei diesjährigen Gesamtsieger.

Kategorie Value Reporting

Das Institut für Banking und Finance bestimmte folgende Rangliste:
Platz 1: Swisscom
Platz 2: LafargeHolcim
Platz 3: UBS

Kategorie Design

Die Gestaltungsjury vergibt die Plätze wie folgt (Gewichtung «Print» und «Online» je zu gleichen Teilen):
Platz 1: HIAG Immobilien
Platz 2: Zur Rose
Platz 3: Implenia

Aus dem Zusammenzug der Value-Reporting-Jury und der Design-Jury resultierten die 12 besten Geschäftsberichte (Gewichtung «Print» und «Value Reporting» je zu gleichen Teilen).

Die 12 Geschäftsberichte in der Endauswahl (alphabetisch)

Clariant
Geberit
Givaudan
LafargeHolcim
Liechtensteinische Landesbank
Nestlé
Roche
St. Galler Kantonalbank
Straumann
Sulzer
Swisscom
Swiss Re


Die Gesamtsieger der Geschäftsberichte

Die Gesamtjury bestand aus Vertretern der Value-Reporting- und ­Design-Jury, einem Redaktor der bilanz, einem Finanzanalysten, einem Corporate-Communications-Verantwortlichen, zwei Investor-­Relations-Spezialisten und einem Kommunikationsberater. Aus der Addition der Ratings der ersten beiden Jurys wurden die 12 Geschäfts­berichte und die Websites der bestrangierten Unter­nehmen bestimmt. Diese werden in einem ersten Schritt von der Gesamtjury individuell bewertet. Aus dieser Beurteilung ergab sich eine Ein­engung auf fünf Geschäftsberichte, die das Plenum intensiv disku­tierte. In einer geheimen Abstimmung wurden schliesslich der Sieger und die beiden Nächstplatzierten bestimmt.
Platz 1: Geberit
Platz 2: Clariant
Platz 3: Straumann

Die Aufsteiger des Jahres

Folgende Firmen haben bei den Bewertungen gegenüber dem Vorjahr den grössten Sprung in der Gesamtwertung gemacht («Value ­Reporting» und «Design» konsolidiert, Gewichtung je zu gleichen Teilen). Es sind die folgenden Unter­nehmen:
Platz 1: Calida (2017: Rang 65; Verbesserung: 69 Ränge)
Platz 2: gmsa (2017: Rang 144; Verbesserung: 62 Ränge)
Platz 3: Coltene (2017: Rang 122; Verbesserung: 61 Ränge)

In der Kategorie Design (Gewichtung «Print» und «Online» je zu gleichen Teilen) haben gegenüber dem Vorjahr folgende drei Firmen die grössten Verbesserungen erzielt:
Platz 1: Ypsomed (2017: Rang 108; Verbesserung: 123 Ränge)
Platz 2: Starrag Group (2017: Rang 104; Verbesserung: 116 Ränge)
Platz 3: Mikron (2017: Rang 96; Verbesserung: 105 Ränge)

In der Kategorie Value Reporting (Gewichtung «Online» und «IR im Internet»: 80/20 Prozent) haben gegenüber dem Vorjahr ­folgende drei Firmen die grössten Verbesserungen erzielt:
Platz 1: Calida (2017: Rang 52; Verbesserung: 52 Ränge)
Platz 2: Swiss Financial & Property (2017: Rang 168; Verbesserung: 50 Ränge)
Platz 3: Helvetia (2017: Rang 25; Verbesserung: 42 Ränge)